Adolf Fehr (1889-1964)

Maler, Zeichner und Grafiker

 

Adolf Fehr war der Sohn eines Glasmalers. Zwischen 1903 und 1907 lernte er Schriftsetzer (Typograph) bei der NZZ. Einige Jahre später gründete er eine kleine Buchdruckerei in Zürich. 

Schon als Schüler hatte er zu malen und zeichnen begonnen und dies auch während seiner Tätigkeit als Buchdrucker und Typograph immer gepflegt. Schon seine frühen Arbeiten zwischen 1917 und Ende der 1940er Jahre zeigen seine ausserordentliche Begabung.

Als er in den 1920er Jahren eine Ausstellung mit Werken von Vincent van Gogh besuchte, fasste er den Entschluss, sich vorrangig der Malerei zu widmen. 

 

Van Gogh übte auf Fehr eine derartige Faszination aus, dass er sehr konsequent diesem Vorbild folgte und in seinen frühen Werken ebenfalls die Technik der fast spachtelartig auf die Leinwände aufgetragenen Farben anwendete. Seine Sujets fand er zunächst in seiner Heimat, wo vor allem Bergwelt, Wälder, Flussläufe, Gletscherbäche, Bauerngehöfte, Seelandschaften, aber vereinzelt auch große Gebäude und Kirchen sowie Blumenstücke und Genredarstellungen entstanden.

Später unternahm er Reisen nach Italien, Holland und Frankreich, wo weitere Motive hinzukamen. Auch Selbstbildnisse und Portraits finden sich in allen Schaffensphasen des Künstlers.

Auch die Begegnungen mit den Werken von Ferdinand Hodler, Giovanni Giacometti und Edvard Munch blieben nicht ohne Resonanz für seine weitere Entwicklung und führten ihn zu einem glatteren Farbauftrag.

Im Jahre 1942 übergab er seine Druckerei seinem Sohn Adolf III, und 1944 erschien das Buch «Tschinghiane» von R. B. Maegelin mit Federzeichnungen von Fehr.

Neben seinen Wohnsitzen in Zürich und Wiedikon hatte er zwischen 1949 und 1954 ein Atelier in Matt und ab 1954 eines in Sool.

 

In dieser Zeit entstanden viele Gemälde in Sool.

 

 

 

Link zur WIKIPEDIA-Seite von Adolf Fehr

 

Aus dem Familienalbum:  

Bilder von Adolf Fehr

 

 

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