2020

 

Jahresbericht 2020

aus dem Neujahrsboten 2020

 

Genossenschaft Dorfrestaurant Adler

Ablösung im Vorstand

 

An der Hauptversammlung 2019 hatte der Vorstand der Genossenschaft angekündigt, dass er geschlossen von seinen Aufgaben zurücktrete. Der Weiterbestand der Genossenschaft und damit des einzigen Dorfrestaurants war deshalb in Frage gestellt. Auf das Dorfrestaurant will man auch zukünftig nicht verzichten. Deshalb musste an der diesjährigen Hauptversammlung, die aus bekannten Gründen erst im Juli stattfand,  eine neue Führungscrew gefunden werden. Maya Kobi konnte noch einmal für die Mitarbeit als Aktuarin gewonnen werden, Präsident wurde Fridolin Baumgartner (der schon im Jahre 1995 zu den Gründern der Genossenschaft gehört hatte) und die Verwaltung der Finanzen übernahm der ausgewanderte Sooler Fridolin Marti, Schwanden. Es ist zu hoffen, dass der Adler damit wieder in eine ruhigere Flugphase gerät und der Treffpunkt im Dorf bleibt. 

Annemarie Stauffacher

 

 

 

24. Generalversammlung vom Freitag, 17. Juli 2020 / 20:00 Uhr

Schulhaus in Sool


 

Traktanden

 

1.    Begrüssung   

Präsident Kurt Uhlmann begrüsst die 17 anwesenden Mitglieder. Wegen Corona findet die diesjährige Versammlung im Schulhaussaal statt. Für die Durchführung musste bei der Gemeinde ein Sicherheitskonzept eingereicht werden.

Er verdankt die Sponsorenbeiträge aus dem Alice Kundert Fond – Gemeinde Glarus Süd für den Kochherd sowie den Beitrag für die neue Sonnenstore von Service 7000. Weiter informiert der Präsident kurz, dass die Kontrolle der Liegenschaft (Bausubstanz) nicht vollumfänglich erledigt werden konnte (Mehr dazu im Jahresbericht). Betreffend Mietzinsreduktion hat seit Mitte März ein reger Schriftverkehr zwischen der Mieterin und dem Vorstand eingesetzt. Inhalt der Schreiben: Mietzinserlass wegen der Corona-Pandemie und Mietzinssenkung wegen Änderung des Referenzzinssatzes.

Die Einladung mit den Traktanden wurde fristgerecht versandt. Anträge sind keine eingegangen und Änderungen werden von den Anwesenden nicht gewünscht. Damit eröffnet der Präsident die Versammlung.

 

2.  Protokoll der 24. GV vom 22 März 2019

Das Protokoll der letztjährigen GV konnte bei Maya Kobi verlangt werden. Es wird nicht verlesen. Da es keine Einwände zum Protokoll gibt, gilt es als genehmigt und Kurt Uhlmann bedankt sich bei der Aktuarin für das Schreiben.

 

3.  Orientierung /Jahresbericht

Maya Kobi verliest den Jahresbericht 2019.

Die Genossenschaft hat zwei neue Mitglieder, da Petra Gärtner je einen ihrer Anteile an Andrea Kamm und Lukas Marti überschrieben hat. Ebenfalls gab es drei Austritte: Daniela und Jonas Weber, sowie Gabriella Roth, welche verstorben ist.

Der Vorstand hat sich vier Mal zu einer Sitzung getroffen und sich öfters auch per Mail ausgetauscht. Weiter wurden verschiedene Termine direkt mit der Mieterin abgehalten, um etwas zu besprechen, zu flicken, sich zu entschuldigen etc.

 

Kaffee-Bons

Mit der letztjährigen Einladung zur HV 2019 hat jedes Genossenschaftsmitglied fünf Kaffee-Bons, für je einen Gratiskaffee, erhalten. Insgesamt wurden 86 Stück eingelöst. Eine erste Rechnung mit den Bons erhielt Maya Kobi am 10. Juli zur Bezahlung. Da sie die Rechnung nicht direkt an den Kassier weiterleitete und der Kassier anschliessend in den Sommerferien weilte, wurde die Zahlung erst im August ausgelöst. Dies führte dazu, dass sich die Mieterin schriftlich meldete mit der Mitteilung, falls die Zahlung nicht bis 20. August getätigt werde, ziehe sie die Summe von CHF 215.- vom Mietzins ab. Zudem erklärte sie, dass sie keine weiteren Bons mehr annehme. Maya Kobi entschuldigte sich bei der Mieterin und diese zeigte sich bereit, weiterhin Bons anzunehmen, falls noch solche eingingen. Die Genossenschaft weiss leider nicht, ob noch weitere Genossenschafter versucht haben, ihren Kaffee-Bon einzulösen. Jedenfalls hat die Mieterin hat keine weiteren mehr abgegeben. Maya Kobi fragt, ob noch nicht eingelöste Bons im Umlauf sind. Von den anwesenden Mitgliedern meldet sich niemand.

 

Reparaturen/ Erneuerungen

Die meisten anstehenden Pendenzen konnten erledigt werden. Anfang Mai 2019 wurde ein neuer Herd installiert. Madeleine Zuppinger hatte sich zwar einen mit einem Backofen gewünscht, gemäss Experten ist es heute aber nicht mehr üblich, einen Backofen einzubauen, wenn ein Steamer vorhanden ist. Der Aus- und Einbau ist auf gut CHF 20'000.- zu stehen gekommen, zusätzlich die Kosten der elektrischen Installationen, die teilweise stark veraltet waren. Den alten Herd versuchte man via social-medien zu verkaufen, leider ohne Erfolg. So wurde er entsorgt. Für finanzielle Unterstützung wurde ein Antrag an die Gemeinde Glarus Süd gestellt, Gelder aus dem Alice Kundert Fond zu erhalten. Die Gemeinde hat den Antrag genehmigt und CHF 9000.- bezahlt.

Ebenfalls musste die Sonnenstore inkl. Motor erneuert werden. Auch hier konnte die Genossenschaft auf großartige Unterstützung zählen. Die gesamten Kosten von CHF 3'500.- wurden von Service 7000 übernommen. Den beiden Sponsoren sei nochmals herzlichst gedankt.

Der Brandschutz verlangte eine Inspektion Soweit ist alles in Ordnung. Kleine Beanstandungen wie ein Schild «Notausgang» wurde angebracht.

An der letzten HV 2019 wurde dem Vorstand aufgetragen, den Investitionsbedarf der Liegenschaft für die nächsten 10 Jahre abzuklären.

Hansruedi Knobel erklärte sich bereit, die Dachinspektion auszuführen. Die Mieterin wurde vorgängig vom Vorstand informiert, dass Hansruedi Knobel sich für einen Termin direkt bei ihr melden würde. Leider stand er am Samstag, 14. September ohne Terminvereinbarung einfach vor der Tür und wollte aufs Dach. Daraufhin wurde er von Madeleine Zuppinger weggeschickt, mit der Begründung, er hätte einen Termin ausmachen sollen.

Für die Abklärung der allgemeinen Bausubstanz, des Reparaturbedarfs und deren Kosten konnte Cécile die beiden Experten, Hans-Ruedi und Hans-Jürg Streiff, der Marti AG gewinnen. Bereits vor der Dachinspektion hat Cécile mit der Mieterin den 29. Oktober für einen Besichtigungstermin der Liegenschaft reserviert. Sie war mit Termin und dem Vorgehen des Vier-Augen-Prinzips einverstanden. Zur Sicherheit schaute Cécile am 7. Oktober nochmals im Restaurant vorbei. Leider war Madeleine Zuppinger nicht mehr einverstanden, mehr als zwei Personen zuzulassen (Kurt und ein Handwerker).

Daraufhin entschloss sich der Vorstand, vorerst auf diese Inspektion zu verzichten.

 

Untervermietung Ferienwohnung

Die Ferienwohnung ist seit Dezember an den Vater von Madeleine Zuppinger, Herr Wicki, untervermietet. Gemäss Mietvertrag kann die Mieterin einen Untermietvertrag abschliessen. 

 

Nebenkosten 2019

Was die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 209 betrifft, bestehen noch Differenzen zwischen der Mieterin und der Verwaltung.

 

Der Präsident verdankt den Bericht.

 

4.  Annahme Jahresrechnung 2019

Die Jahresrechnung haben alle Genossenschafter/Innen mit der ersten Einladung erhalten. Der Präsident fragt die Versammlung, ob es Fragen zur Rechnung 2019 gibt. Sie schliesst mit einem Defizit von CHF 5'230.71. Dies ist vor allen auf den Einbau des neuen Kochherds zurückzuführen. Da seitens der Anwesenden keine Fragen gestellt werden, wird abgestimmt. Die Rechnung wird ohne Gegenstimme und Enthaltungen angenommen.

 

5.  Budget

Das Budget ist im selben Rahmen wie in den letzten Jahren und lässt keine grossen Sprünge zu. Da auch keine Fragen zum Budget 2020 gestellt werden, wird abgestimmt und es wird einstimmig genehmigt.

 

6.  Wahlen

Dieses Jahr sind gleich drei Rücktritte zu verzeichnen. Der Präsident, Kurt Uhlmann, Cécile Leiser und Christof Streiff haben ihren Austritt aus dem Vorstand bekannt gegeben.

Leider konnte nicht für alle abtretenden Vorstandsmitglieder ein Ersatz gefunden werden. Folgende Personen stellen sich für den Vorstand zur Verfügung. Fridolin Baumgartner, Sool und Fridolin Marti, Schwanden. Die definitive Ämterverteilung wird unter dem Vorstand – intern - erfolgen. Voraussichtlich wird Fridolin Baumgartner das Präsidium übernehmen. Maya Kobi Largo macht noch ein Jahr weiter. Die beiden Fridolins werden von der Versammlung mit grossem Applaus gewählt.

 

7. Diverses

Der Präsident geht noch kurz auch die laufenden Geschäfte ein. Durch den Lockdown infolge der Corona-Pandemie musste die Mieterin das Restaurant vom 16. März bis 11. Mai schliessen. Sie verlangt dafür eine 100% Mietzinsreduktion. Der Vorstand ist auf diese Forderung noch nicht eingetreten, sondern hat der Mieterin angeboten, den Mietzins zu stunden. Daraufhin zahlte die Mieterin den Mietzins auf ein Sperrkonto ein.

Zudem verlangt die Mieterin eine weitere Mietzinsreduktion, weil der Referenzzinssatz von 1.5 auf 1.25 gesenkt wurde. Der Mietvertrag der Wohnungen basiert auf einem Referenzzinssatz von 1.5%. Mit dem Argument, dass in den letzten Jahren einiges in die Liegenschaft investiert wurde, (neuer Herd, Fenster, Böden), ist der Vorstand auch auf diese Forderung bisher nicht eingetreten.

Die Mieterin hat die beiden Themen vor die Schlichtungsbehörde gezogen. Der Termin war am 8. Juni 2020. Präsident Kurt Uhlmann und Jacques Marti fanden sich zum Termin ein. Die Mieterin und ihr Partner erschienen nicht. Leider hat die klagende Partei am falschen Ort gewartet. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Die klagende Partei will bis nach den Sommerferien warten.

Der Vorstand könnte sich wegen der Schliessung des Restaurants eine Lösung für die Mietzinsaufteilung von 60% Genossenschaft 40% Mieterin vorstellen, möchte aber abwarten, bis der Vorschlag der Bundesversammlung da ist.

   

Wortmeldungen: 

Jörg Stolz:

Er ist dafür, dass man die Lösung 60/40 anstrebt. Er meint, dass die Miete dem neuen Referenzzinssatz angepasst werden muss.

 

Fridolin Baumgartner:

Auch er ist für eine 60/40 Lösung und eine Anpassung der Miete an den neuen Referenzzinssatz.

 

Fritz Oertli

Er fragt, welchen Betrag es für die Genossenschaft ausmacht, wenn die Lösung 60/40 angewendet wird. Zudem meint er, dass ein Referenzzinssatz immer zu Diskussionen führe und wahrscheinlich angepasst werden muss.

 

Der Betrag, der der Genossenschaft durch die Zinsreduktion und den -erlass verloren ginge wurde bis jetzt vom Vorstand noch nicht genau berechnet. Der Präsident kann daher keine genaue Antwort darauf geben.

 

Fridolin Marti

Auch er findet eine Lösung 40/60 als angebracht. Um die Senkung des Referenzzinssatzes kommt die Genossenschaft wohl nicht herum. Die gemachten Investitionen waren nötig und sind nicht wertvermehrend. Daher können sie als Argument nicht beigezogen werden.

 

Cécile Leiser:

Sie findet, dass die Lösung 60/40 ein Entgegenkommen der Vermieter ist und man keineswegs verpflichtet ist, eine Mietzinsreduktion zu gewähren, schon gar nicht, bevor nicht die Bundesversammlung entschieden hat. Wenn aber alle anwesenden Genossenschafter/Innen mit der Lösung 60/40 einverstanden sind, könnte man jetzt doch gleich abstimmen, damit mal ein Thema von Tisch sei und endlich etwas Ruhe einkehre.

 

Fridolin Baumgartner und Fridolin Marti möchten keine vorschnellen Entscheide fällen, sondern zuwarten bis man seitens der Bundesversammlung mehr weiss.

 

Beschlüsse:

Da sich in Zukunft der neue Vorstand mit der Mieterin einigen muss, verzichtet man an der heutigen Versammlung auf eine Abstimmung zur Lösung 60/40. Man will nicht vorgreifen, sondern warten bis die Bundesversammlung einen Entscheid getroffen hat. Die Lösung soll 60/40 soll angestrebt und das Gespräch mit der Mieterin gesucht werden, damit man bei der Schlichtungsbehörde nicht zu einem zweiten Termin vorstellig werden muss. Zudem wird man den Mietzins wegen des Referenzzinssatzes wohl senken müssen.

 

Da keine weiteren Fragen gestellt werden, bedankt sich der Präsident Kurt Uhlmann bei den Anwesenden für ihre Teilnahme und leitet zum kleinen Apéro über.

 

Mit einem kleinen Präsent werden die scheidenden Vorstandsmitglieder Kurt Uhlmann, Cécile Leiser,und Christian Streiff verabschiedet.

 

               

Der Präsident, Fridolin Baumgartner                                                               Die Aktuarin, Maya Kobi Largo

 

 

Sool, im Juli 2020

 

Jahresbericht 2019

Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung

 

Soll die Genossenschaft aufgelöst werden?

 

Weiter informiert er (Kurt Uhlmann) die Versammlung, dass sich der Vorstand verschiedene Gedanken gemacht hat, wie es mit der Genossenschaft weiter gehen soll. Viele Ideen seitens der Genossenschafter konnten nicht umgesetzt werden, da der Vorstand praktisch keinen Einfluss auf die Betreiber des Restauarants und die Betriebsführung nehmen kann. Zudem erfüllt das Restaurant den eigentlichen Zweck, ein Dorfrestaurant für die Dorfbevölkerung zu sein, nur noch bedingt. Viele Sooler meiden das Restaurant aus verschiedenen Gründen. Daher hat der gesamte jetzige Vorstand immer weniger Motivation, sich für das Restaurant resp, die Genossenschaft einzusetzen. In diesem Zusammenhang kam im Vorstand auch die Frage auf, ob sich das Modell Genossenschaft unter den heutigen Bedingungen noch eignet oder ob über neue Formen diskutiert werden sollte. Zudem wird es immer schwieriger, engagierte Vorstandsmitglieder zu finden und sie für diese Aufgabe zu begeistern. Er erwähnt aber, dass der Vorstand immer ein offenes Ohr hat für jegliche Ideen und Anliegen und möchte die Genossenschaft auf einem guten Weg begleiten, mit dem Versuch nur das Beste rauszuholen.

 

Es entsteht eine längere Diskussion über die Zukunft der Genossenschaft und des Restaurants.

 

Da sich die Diskussionen langsam immer um die gleiche Sache drehen und man heute Abend die Genossenschafter nur anstossen wollte, sich Gedanken darüber zu machen, wie es mit der Zukunft des Adlers weitergehen könnte und keinen Entscheid fällen wollte, werden die Diskussionen von Kurt unterbrochen.

Der Vorstand versteht es so, dass er so weiter machen kann wie bisher, auch ohne eigentlichen Beschluss. Es keine Kündigung der Mieter geben wird und auch eine Auflösung der Genossenschaft nicht zur Debatte steht.

 

 

Anmerkung:

Auf die folgende Generalversammlung (2020) trat der Vorstand geschlossen zurück. Maya Kobi konnte dazu bewegt werden, im Vorstand zu bleiben. 

 

 

 

 

Jahresbericht 2018

aus Neujahrsbote 2018

 

23. Generalversammlung

 

Präsident Kurt Uhlmann konnte am 23. März eine ansehnliche Schar Genossenschafter/innen im Adler begrüssen. Im Anschluss an die GV servierte das Wirtepaar ein feines Znacht.

 

Im vergangenen Jahr konnte die letzte Etappe der Fenstererneuerungen abgeschlossen werden. Die grosse Herausforderung der nächsten Zeit und eine schon "unendliche Geschichte": Möglichkeiten finden, neue Mitglieder anzuwerben. Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung wird es immer schwieriger werden, das Dorfrestaurant so zu unterhalten, dass für alle eine gute Lösung gefunden werden kann. Der Vorstand wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass trotz der beschränkten Mittel das Beste zur Verfügung gestellt werden kann, um alle Besucher im Adler zufrieden stellen zu können.

Kurt Uhlmann

 

 

 

Jahresbericht 2017

aus: Neujahrsbote 2017

 

22. Generalversammlung

 

An der 22, Generalversammlung konnte Präsident Hanspeter Weber gerade mal 23 von 160 stimmberechtigten Genossenschaftern begrüssen. Die Traktandenliste wurde zügig abgearbeitet. Sogar die Wahlen, resp. Neuwahlen warfen keine hohen Wellen, denn es standen keine Kampfwahlen ins Haus. Die Charge des Präsidenten und der vakante Sitz in der Kommission waren neu zu besetzen. Einstimmig und mit Akklamation wurden Kurt Uhlmann als Präsident und Cécile leiser als Kommissions-Mitglied gewählt. Die zwei kompetenten, immer ansprechbaren Personen werden sich bemühen, den "Adler" zu einem guten, schwungvollen Flug zu verhelfen. Die Worte des neu gewählten Präsidenten stimmten jedenfalls zuversichtlich: "Das Feuer für den Adler soll wieder heller brennen. Wir werden uns bemühen, dass neue Genossenschafter gewonnen werden können!" Um ca. 20.30 Uhr konnte das Wirtepaar Madeleine und Max Zuppinger im Namen der Genossenschafter den Dank des scheidenden Präsidenten entgegennehmen. Bei Speis und Trank und angeregten Diskussionen blieben die Anwesenden noch längere Zeit beieinander.

 

Weitere Adler-Highlights während des Jahres

 

Am monatlichen "Mittagstisch" trafen sich in der Regel 20 oder mehr Senioren, Seniorinnen (und solche, die es in ein paar Jahren sein werden) von Sool, Schwanden, Mitlödi und Glarus. Mit einem Drei-, oft Viergang-Menü aus der Küche von Madeleine Zuppinger liessen sich die Anwesenden immer gerne verwöhnen. Auch das Landsgemeindemenü am ersten Sonntag im Mai erfreute sich grosser Beliebtheit. Wer sich nicht frühzeitig anmeldete, fand im Restaurant keinen leeren Stuhl mehr und musste die "Chalberwürscht mit Zwätschgä" wohl oder übel zuhause ziehen lassen. Ob es die spielfreudigen Senioren bei den Lotto-Matches sind, die Jasser, der Sonntagsbrunch des Dorfvereins oder Sitzungen, Jahresversammlungen, Familienanlässe, Wandergruppen - im Dorfrestaurant "Adler" begegnet man sich. Die zwei Dart-Scheiben wurden vorläufig mehr von der jüngeren Generation benutzt. Wer weiss, vielleicht trauen sich dereist auch Lottospieler oder die "Minigölfler" vom Feuerwehrverein einmal an diesen wetterunabhängigen Präzisionssport?

Annemarie Stauffacher

 

 

 

Jahresbericht 2016

aus: Neujahrsbote 2016

 

Da in der heutigen schnelllebigen und angebotsreichen Zeit die zehn Tage zwischen Einladung und der Generalversammlung scheinbar knapp sind, fanden sich auch dieses Jahr nur gerade 20 (inklusive Vorstand) von 160 Genossenschaftern zur Jahresversammlung im Restaurant Adler ein. Leider haben sich diesbezügliche Wünsche (Änderung, resp. Verlängerung der Einladefrist - gerade auch für auswärtige Genossenschafter - sowie Terminabsprachen mit den Sooler Vereinen), welche die Mitglieder vor einem Jahr als Hauptpunkt zur Diskussion gebracht hatten, in Luft aufgelöst.....

Präsident Hanspeter Weber begrüsste die paar Anwesenden, und es wurde im kleinen Rahmen über die statutarischen Geschäfte der Adler-Genossenschaft befunden. Die Renovationsarbeiten im Restaurant und in der Wohnung des Pächterpaares sind für den Moment abgeschlossen (neue Fenster, und Boden in der Wohnung). Diese Investition schlug bei der Jahresrechnung sichtbar zu Buche. Da wollte auch Kassier Jacques Marti nichts schön reden. Doch sowohl Jahresrechnung 2015, wie auch das Budget 2016 wurden einstimmig genehmigt. Der gut gemeinte Vorschlag von Cécile Leiser, nach 20 Jahren wieder einmal eine Werbekampagne für neue Genossenschaftsmitglieder zu starten (gerade bei Neuzuzügern), oder eventuell neue Sponsoren für die dringend notwendige Instandstellung des Kochfeldes zu suchen, wurde vom Vorstand für nicht nötig befunden..... Scheinbar steht das Wasser noch nicht bis zum Hals. Für den vakanten Vorstandssitz von René Hösli konnte Christian Streiff gewonnen werden. Für Esther Kessler, die ihrerseits den Rücktritt aus dem Vorstand bekanntgab, muss erneut auf die Suche gegangen werden.

 Um 20.30 konnte der Präsident die Versammlung schliessen und - ohne ein Dankeswort an das Wirtepaar Zuppinger - konnten sich die Anwesenden an einem feinen Fitnessteller aus deren Küche gütlich tun!

Annemarie Stauffacher

 

 

Jahresbericht 2015

aus dem Neujahrsboten 2015

 

Obwohl die Zahl 20 auf der Einladung zur 20. Generalversammlung eigentlich ein Grund für etwas „Spezielleres“ hätte sein können, ging dieser Abend höchst unspektakulär über die Bühne. Nur gerade zwölf Genossenschafter und fünf Vorstandsmitglieder trafen sich im Adlersääli, um über die statuarischen Geschäfte der Adler-Genossenschaft zu befinden. Die Information über die Renovationsarbeiten gaben ebenso wenig zu diskutieren, wie die Jahresrechnung und das Budget. Der einzige Punkt, der eine kurze Diskussion auslöste, war die Frage, weshalb so wenig Genossenschafter anwesend seien? Weckt man das Interesse erst wieder, wenn etwas schief läuft? Vermutungen und Gründe wurden zwar gefunden. Insbesondere schien die Zeitspanne zwischen Einladung und Versammlung zwar korrekt, aber in der schnelllebigen Zeit vielleicht doch für den Einen oder Andern zu kurz zu sein. Scheinbar genügen in der heutigen Zeit die vorgeschriebenen Fristen nicht mehr, da  verschiedene Terminkalender oft schon Monate im Voraus überladen sind. Auch eine Absprache mit den Sooler Vereinen (Chor) wäre wünschenswert, um allfällige Terminkollisionen zu vermeiden. Nach diesem Wunsch der Anwesenden an den Vorstand, konnte der Präsident Hanspeter Weber die Versammlung um 20.30 Uhr schliessen. Mit „Zigerbrüüt“ und Getränken wurde das Zusammensein noch um einiges verlängert.

 

So zieht der „Adler“ ruhig seine Runden. Familienanlässe, Jassrunden, Lottomatch und Mittagessen der Senioren, Sonntagsbrunch des Dorfvereins und vieles mehr gehören zu den lieb gewonnen Gelegenheiten, sich im Restaurant Adler zu treffen. Genauso können wir uns wieder auf die „Chalberwürscht mit Zwetschgen“ anfangs Mai, dem Landsgemeindesonntag, freuen.

 

Annemarie Stauffacher

 

 

 

Jahresbericht 2014

aus dem Neujahrsboten 2014

 

An der 19. Generalversammlung konnte Präsident Hanspeter Weber die bescheidene Zahl von 21 Genossenschaftern begrüssen. Beim Rückblick auf die zehn Sitzungen des Vorstandes standen die Schwerpunkte des Pächterwechsels, die notwendigen Renovationsarbeiten, sowie die Anschaffung diverser neuen Küchen-Apparate im Vordergrund. Vor der Übergabe an das neue Pächter-Ehepaar Madeleine und Max Zuppinger waren sowohl im Restaurant wie auch in der Küche kleinere und grössere Reparaturen und Anschaffungen nötig gewesen. So kristallisierte sich beim Traktandum "Jahresrechnung" deutlich heraus, dass für das folgende Geschäftsjahr Sparen angesagt wäre. Bei der Wiederwahl der Verwaltung gab es einen Wechsel. Verwaltungsmitglied Urs Küng stellte nach sechs Jahren als Aktuar sein Amt zur Verfügung. Neu konnte Maya Kobi-Largo für diese Charge gewonnen werden. 

Die Stabübergabe an das neue Pächterehepaar Zuppinger war am 24. August und scheint mehr als gelungen zu sein. So schaut das "Zuppinger-Team" zufrieden auf einen guten Start zurück. Auch die Dorfbewohner von Sool sind froh über den geglückten "Weiterflug ihres Adlers", besonders auch, dass all die geschätzten Anlässe der Vergangenheit übernommen wurden. Die grosse Schar von Senioren erfreut sich weiterhin am monatlichen Mittagstisch, oder an den Spielnachmittagen; Jasser treffen sich wöchentlich nachmittags und abends am Jasstisch: der jeweilige Spiel- und Sonntagsbrunch des Dorfvereins bleibt immer wieder gut besucht, und die Vereine kehren als gern gesehene Gäste in ihrem Dorfrestaurant "Adler" ein. Sogar auf das traditionelle Landsgemeinde-Menü am 4. Mai musste in Sool niemand verzichten. Der Adler zieht wieder ruhig seine Kreise.

Annemarie Stauffacher

 

 

 

Jahresbericht 2013

aus dem Neujahrsboten 2013

 

Es war ein Jahr der Spekulationen und Unsicherheiten! Schon Ende Juli 2012 gab Marie-Louise Rieser nach ihrem Unfall bekannt, dass sie den Pachtvertrag vom Restaurant Adler auf den 1. Juli 2013 auflösen werde. Danach hörte und las man nicht mehr viel - keine Inserate, keine Nachfolgsuche? Was blühte und wuchs, waren Spekulationen und Fragen: Wie geht es weiter mit dem Mittagstisch und den Spielnachmittagen der Senioren? Hat der Sonntagsbrunch vom Dorfverein weiterhin Bestand? Wo würden sich die Vereine treffen, wenn der Adler geschlossen bliebe? Was bliebe dem Dorf Sool ohne Schule, Ohne Laden und ohne "Dorf-Beiz"? Monate vergingen, bis Ende Januar scheinbar Bewegung hinter den Kulissen aufkam und ein Inserat in der Zeitung erschien. An der Generalversammlung am 12. April konnte Präsident Hanspeter Weber 29 Genossenschafter/innen begrüssen und sie zugleich über die Zukunft des Dorfrestaurantes orientieren. Das neue Pächter-Ehepaar Max und Madeleine Zuppinger wurde den Anwesenden auch gleich vorgestellt.

In der Zeit vom 1. Juni bis 15. August blieb das Restaurant geschlossen. Es wurden diverse Küchengeräte ersetzt, Malerarbeiten ausgeführt, das Dach über der Küche erneuert. Dabei traten, wie bei vielen alten Gebäuden, etliche Überraschungen zu Tage, was sich unweigerlich in der Jahresrechnung 2013 auswirken wird. Die Jahresrechnung 2012 löste keine Diskussionen aus, schloss aber mit einem leichten Minus und würde ein paar neue Genossenschaftsmitglieder bestens ertragen.

Für den vakanten Platz im Vorstand konnte Esther Kessler als neues Mitglied gewonnen werden. Präsident Weber dankte Wirtin Marie-Louise Rieser für ihren langjährigen Einsatz und für die angenehme Zusammenarbeit, und wünschte ihr alles Gute im neuen Lebensabschnitt. Mit dem traditionellen Imbiss schloss die Hauptversammlung 2012.

 

Lieb gewonnene Aktivitäten wiederholten sich dennoch auch in diesem Jahr: so der Mittagstisch der Senioren; vergnügliche Spielnachmittage; Familienbrunch des Dorfvereins; private Jassabende; gemütliches Ausklingen lassen der Chorproben und......... zum letzten Mal der Risotto-Abend mit "Chefkoch" Martin Luchsinger.

 

Nach der "Uustringgete" im Juni folgte am 24,. August die "Aatringgete" mit dem Zuppinger-Team, welches wiederum mit einem attraktiven Angebot an Speis und Trank, sowie mit Freude und Herzlichkeit die Wünsche ihrer Gäste erfüllen möchte.

 

So wünschen wir der Familie Rieser einen gemütlichen Start ins "Privatleben" und dem neuen Wirtepaar Zuppinger - trotz den gesundheitlichen Turbulenzen gleich nach dem Start - einen aussichtsreichen, ruhigen Gleitflug mit dem "Adler" in Sool. Die Feuertaufe bestand das Adlerteam am 15. September mit Bravour; gleichzeitig mit dem ersten, gut besuchten Familienbrunch fand nämlich gleich vis-à-vis dem Adler die Eröffnung des Dorfmuseums statt, weshalb es im schön renovierten Lokal schon recht "hoch zu und her" ging.

Annemarie Stauffacher

 

 

 

Jahresbericht 2012

Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 12. April 2013

 

Orientierung der Genossenschafter durch Präsident Hanspeter Weber:

 

Der Vorstand hat sich im vergangenen Jahr sechs mal zu Sitzungen getroffen.

Der Jubiläumsanlass zur 15-jährigen Wirtetätigkeit von Marie-Louise Rieser vom 29. Juli kann als Erfolg gewertet werden. Die Festivität wurde bei schönem Wetter rege besucht und es herrschte eine gute Stimmung.

Wir hatten nur geringe Schäden und wenige damit verbundene Reparaturen im letzten Jahr zu verzeichnen. Im Zusammenhang mit dem Starkstrominspektorat waren ein paar wenige Mängel zu beheben.

Der Buffetbereich des Restaurants wurde im letzten Jahr durch René Hösli gestrichen.

Im laufenden Jahr müssen aufgrund einer Kontrolle des Lebensmittelinspektorats bei einigen Küchengeräten die Dichtungen ersetzt werden. Ebenso wird der Terrassenboden der Wirtewohnung dieses Jahr noch saniert.

 

Informationen Wirtewechsel

 

Nach 16-jähriger Wirtetätigkeit im Restaurant Adler hat sich Marie-Louise Rieser dazu entschieden, in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Wohnung und Restaurant wurden durch sie und ihren Mann Ruedi Rieser fristgerecht per Ende 2013 gekündigt.

Hanspeter Weber bedankt sich an dieser Stelle bei Marie-Louise für ihre langjährig geleistete Arbeit und weist auf die stets gute Zusammenarbeit hin. Anfang Juni wird sie bei einem Austrinket offiziell verabschiedet.

Der Vorstand hat sich intensiv bemüht, einen oder eine Nachfolger/in für Marie-Louise zu finden. Im Januar 2013 wurden Inserate in den Lokalmedien wie auch in der Internet-Plattform von GastroSuisse aufgeschaltet.

Aus mehreren unverbindlichen Nachfragen kristallisierten sich zwei Bewerber mit konkretem Interesse heraus, von denen wir Madeleine und Max Zuppinger als Pächterpaar für das Restaurant Adler mit den dazugehörigen Wohnungen gewinnen konnten.

Das anwesende neue Pächterpaar wird der Generalversammlung vorgestellt.

Ihr Betriebskonzept konnte den Vorstand überzeugen. So wird weiterhin am Mittag und am Abend warme Küche angeboten. Mittwoch wird Wirtesonntag sein, an den andern sechs Wochentagen bleibt das Restaurant geöffnet. Ebenso wollen Zuppinger's immer mal wieder verschiedene Aktivitäten und Anlässe im Restaurant Adler durchführen.

Aktuell führen Zuppingers das Restaurant Eidgenossen in Schwanden, und ab August 13 werden sie das Restaurant Adler in Sool übernehmen.

Die Zeit dazwischen gibt uns die Möglichkeit, diverse Reparaturen auszuführen und gemeinsam mit Marie-Louise Rieser und Zuppingers eine Inventarliste zu erstellen sowie die Übergabe durchzuführen.

Da Zuppingers Pachtvertrag im Eidgenossen bis November 2013 läuft, konnte für die Übergangszeit eine Kompromisslösung gefunden werden.

 

Bruno Andreotti bescheinigt dem Vorstand, mit dem Ehepaar Zuppinger, welches er bereits als Gast im Restaurant Eidgenossen kennen lernen durfte, ein sehr gutes und kompetentes Wirtepaar gefunden zu haben.

 

 

 

Jahresbericht 2011

aus dem Neujahrsboten 2012

 

15 Jahre ‚Adler-Genossenschaft’

 

Wenn man weiss, dass ein Adler in freier Wildbahn  20 bis 25 Jahre alt werden kann, so ist unser „Adler“ in Sool mit seinen 15 Jahren im besten Alter.

An der Generalversammlung konnte Präsident Hanspeter Weber 27 Genossenschafter begrüssen, und zugleich zum vierten Mal in Folge ein ruhiges Jahr verabschieden. Grosse Investitionen standen keine an (die Holztröge der Gartenwirtschaft wurden durch Eternittröge ersetzt). Ansonsten gab es keine nennenswerten Auslagen, da der Hausverwalter René Hösli kleinere Schäden kostenlos selber repariert. Die gekündigte 2½ Zimmerwohnung wurde von der Familie Rieser übernommen. Die Jahresrechnung löste keine Diskussionen aus, die Zahl der Anteilscheine blieb mehr oder weniger konstant (dürfte jederzeit noch ausgeweitet werden). Für das ausscheidende Verwaltungsmitglied Dieter Anliker konnte kein Ersatz gefunden werden, so wird der Vorstand mit den Mitgliedern Hanspeter Weber, Urs Küng, René Hösli und Jaques Marti zu viert weiter arbeiten.

Speditiv wie immer beendete der Präsident die Versammlung, dankte der Wirtin Marie-Louise Rieser für ihren Einsatz, für die angenehme Zusammenarbeit und ... für die Vorbereitung des traditionellen Imbisses  am Ende der Versammlung.

 

Die Aktivitäten unterm Jahr wiederholten sich grossteils. Der Käseverkauf in Verbindung mit dem 15-Jahr-Jubiläum von Marie-Louise Rieser stand dieses Jahr an erster Stelle; der Risotto-Abend mit Martin Luchsinger als Chefkoch wurde vermisst; die Sportfischer profitierten im Adler schon zum zweiten Mal vom profunden Wissen des Weltmeisters im Fliegenfischen; Pro Senectute und der Dorfverein laden immer wieder zu vergnüglichen Angeboten ein, und am 9. September trafen sich bei schönstem Wetter zahlreiche Gäste zu einem gemütlichen, ausgiebigen Stelldichein mit der „Buuremusig Baar“, die ein ansprechendes Konzert bot!

Annemarie Stauffacher

 

 

Jahresbericht 2010

Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 6. Mai 2011

 

Das zurückliegende Jahr verlief ruhig und ohne nennenswerte Überraschungen.

 

Mit dem Landsgemeindebeschluss 2010 dürfen Restaurants mit weniger als 80m2 als Raucherlokale geführt werden. Da das Restaurant Adler insgesamt mit Säli deutlich über 80m2 aufweist, wurde es auch umgehend als Nichtraucherlokal deklariert. Die Folge davon war, dass Marie-Louise Rieser grosse Umsatzeinbussen zu verzeichnen hatte weil ihr eben die Gäste ausblieben.

Der Vorstand stellte, zusammen mit Marie-Louise Rieser, via Gemeinde den Antrag an den Kanton, den vorderen Teil des Restaurants (exakt gemessen 79.6m2) als Raucherlokal zu bewilligen, wobei das Säli als Nichtraucherzone geführt würde und die Toiletten über Parkplatz und Gartenwirtschaft aufgesucht werden könnten.

Vielleicht auch weil das Restaurant Adler das einzig verbliebene Restaurant im Dorf ist, wurde dieser Antrag bewilligt.

Allerdings will der Kanton noch eine offizielle Abnahme vornehmen um das Ganze abzuschliessen.

 

Die Wohnung, welche im letzten Herbst durch Stefan und Itala Brändli gekündigt wurde, konnte innerhalb eines Monats wieder vermietet werden. Diese Tatsache ist sehr wichtig, da es sich hierbei um die einzigen Einnahmen der Genossenschaft handelt.

 

Von grossen Schäden und Defekten an Gebäude und Gerätschaften blieben wir letztes Jahr verschont. Es wurden lediglich der Tumbler ersetzt und neue Kaffeetassen beschafft.

 

Auswirkungen auf die Genossenschaft hat auch der Zusammenschluss der Gemeinden anfangs Jahr zur Gemeinde Glarus Süd.

Da wir von der Gemeinde Sool ein zinsloses Darlehen über Fr. 150'000 haben, sind wir auf die Gemeinde Glarus Süd zugegangen.

Weil wir nicht in der Lage sind, die ganze Schuld zu begleichen, haben wir angeboten, einen Teil rückzuerstatten mit dem Anliegen, dass uns der Rest erlassen wird.

Die Gemeinde Glarus Süd ist auf unseren Antrag noch nicht eingegangen. Sie begründet dies damit, dass momentan andere Traktanden Priorität hätten und solche Darlehen in etlichen früheren Gemeinden gesprochen worden seien. Sie würden in der zweiten Jahreshälfte darüber befinden.

Um eine solche Rückzahlung tätigen zu können, haben wir auch bereits mit der Glarner Regionalbank Kontakt aufgenommen und nach Machbarkeiten /z.B. Erhöhung der Hypothek) gesucht.

Die Tatsache, dass eine sechsjährige Kündigungsfrist bei diesem Darlehen besteht, gäbe auch Zeit zum Reagieren.

Der Vorteil eines solchen Abschlusses bestünde in unserer Unabhängigkeit.

Der Vorstand wird hier auf jeden Fall am Ball bleiben und die Genossenschaft laufend informieren.

 

 

Jahresbericht 2009

(Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 26. März 2010)

 

Das zurückliegende Jahr verlief ruhig und ohne nennenswerte Überraschung.

 

Ein wichtiger Punkt ist das Gesetz zum Schutz vor dem Passivrauchen. Genauere Erläuterungen dazu sind im Begleitschreiben, welches mit den Einladungen verschickt wurde, nachzulesen. Von diesem Gesetz wird auch das Restaurant Adler betroffen sein. Hanspeter Weber fasst die im Begleitschreiben aufgeführten Punkte nochmals zusammen. Dieses Thema wurde an den vergangenen Vorstandssitzungen bereits mehrmals diskutiert. Ebenso macht er nochmals auf die hohen Kosten von baulichen Massnahmen, welche durch dieses Gesetzt nötig würden, aufmerksam.

  

Zudem erläutert er, dass an der Landgemeinde 2010 am 01. Mai eine Verschärfung des

Gesetzes mit einem generellen Rauchverbot in allen Lokalen durchkommen könnte. Der  Vorstand möchte vorerst den Entscheid der Landsgemeinde abwarten, bevor irgendwelche Schritte in diese Richtung unternommen werden.

 

Unter den Arbeiten am Haus erwähnt er die beiden Holztische im Restaurant, welche geschliffen und versiegelt wurden wie auch ein Ablaufrohr, welches aufgrund einer Beschädigung rückgestaut hat. Hanspeter Weber bedankt sich bei Rene Hösli für die kompetente und tadellose Ausführung dieser Arbeiten und erwähnt, dass durch diese Fronarbeit der Genossenschaft grosse Kosten erspart wurden. Rene's Einsatz wurde mit Applaus durch die Anwesenden gewürdigt.

 

Bis Ende Juni 2010 ist der Gemeinderat Sool noch im Amt und überträgt anschliessend die Geschäfte an den Gemeinderat der Grossgemeinde Süd. Für die Genossenschaft Dorfrestaurant Sool bleibt vorerst alles beim Alten. Das zinslose Darlehen der Gemeinde Sool über Fr.150'000.00 geht, mit der Kündigungsfrist von fünf Jahren, an die Grossgemeinde Glarus Süd über. Der Vorstand ist bisher noch nicht auf die Grossgemeinde zugegangen da dort vermutlich momentan noch andere Probleme und Aufgaben anstehen und man andererseits auch nicht schlafende Hunde wecken möchte.

 

Sämtliche Sooler - Vereine, inklusive die Genossenschaft Dorfrestaurant Sool, versuchen gemeinsam Wege zu finden um auch in Zukunft das Sooler Dorfleben aktiv zu gestalten  und den Dorfcharakter zu bewahren. Hierbei geht es auch darum, die Dorfinteressen gegenüber der Grossgemeinde zu vertreten. Hanspeter Weber ist ebenfalls in diesem Gremium mit eingebunden und vertritt hier die Genossenschaft Dorfrestaurant. Bisher hat sich diese Arbeitsgruppe einmal zusammengefunden und wird nächstens die Dorfbevölk­erung über ihre Ideen und Ziele informieren.

 

Hanspeter Weber bedankt sich bei Hanni und Stefan Mittner (Glaronia Informatik) für ihre über Jahre fortwährende kostenlose Unterstützung unserer Homepage. Auch dieser Dank wird mit Applaus gewürdigt.

Die Homepage des Dorfrestaurants Adler ist aus uns unbekannten Gründen gelöscht worden. Wir wissen nicht weshalb und durch wen - aber auf jeden Fall wird eine neue Homepage aufgebaut.

Des Weiteren bedankt sich der Präsident auch beim Vorstand und erwähnt dabei die Stunden an Freizeit, welche während des Jahres geleistet werden.

 

 

 

Jahresbericht 2008

Auszug aus dem Protokoll der Generalversammlung vom 24. April 2009

 

Wir hatten im vergangenen Jahr 5 Verwaltungssitzungen. Anschliessend an die 1. Sitzung im neuen Amtsjahr trafen wir uns mit Partner/in zum traditionellen Vorstands-Essen im Rest. Adler in Sool.

 

Die Mauerschäden an der Treppe zum Restaurant wurden, wie Sie sicher gesehen haben, repariert.

 

Ebenfalls wurde der Schaden bei der Dusche Wohnung 2. Stock behoben. Hier hatten wir das Problem eines undichten Einstiegssockels.

 

Reparaturen an diversen Küchengeräten haben ebenso noch zu Mehrausgaben geführt.

 

 

Jahresbericht 1999

(Auszug aus dem Protokoll der GV vom 5. Nov. 1999)

 

Die Verwaltung hat die laufenden Geschäfte in vier Sitzungen behandelt. Dazu kamen einige Sitzungen der Baukommission.

 

Die Hauptaufgabe im verflossenen Geschäftsjahr war die Realisierung der Lüftung sowie der Gartenwirtschaft. Die Lüftung konnte erst nach Verzögerungen , die hervorgerufen wurden durch die verspätete Lieferung des Aggregats, in Betrieb genommen werden. Es gab einige technische Probleme, die auf die Lieferfirma zurückzuführen sind. Die Gartenwirtschaft konnte erst nach Verzögerung in Betrieb genommen werden. Nachdem die Blumentröge bepflanzt waren wurde das Ziel einer gemütlichen Gartenwirtschaft erreicht.

An der Frühlingsgemeindeversammlung wurde dem Kauf der Gädeli definitiv zugestimmt. Somit konnte die Genossenschaft einen nicht unproblematischen Sanierungsfall einer sinnvollen Nutzung zuführen und ihn gleichzeitig für die Einlagerung der Gartenwirtschaft verwenden. Im Moment stehen keine dringenden Sanierungen an. Als nächstes mittelfristiges Vorhaben steht die Aussensanierung zur Diskussion. Die Verwaltung ist der Meinung, dies mit den Besitzern des Turms zu koordinieren, jedoch nicht vor 2001. Somit hoffen wir auf ein ruhiges kommendes Geschäftsjahr.

 

Stefan Mittner

 

 

Jahresbericht 1998

(Auszug aus dem Protokoll der GV vom 13. Nov. 1998)

 

Die Verwaltung hat die laufenden Geschäfte in zwei Sitzungen behandelt. Zu einigen zusätzliche Sitzungen traf sich die Baukommission.

 

Die GV vom Juni 1998 hatte für den Einbau einer Lüftung einen Kredit von Fr. 38'000 bewilligt. Gemäss Beschluss der GV wurde eine Konkurrenzofferte eingeholt, deren Offertbetrag erheblich über der bereits vorhandenen Offerte lag, allerdings eine Wärmerückgewinnung vorsah, wie sie an der vergangenen GV ebenfalls zur Diskussion gestanden hatte. Weitere Gespräche und eine Besichtigung der Lüftungsanlage im Rest. Bären in Mollis führten nun zu einem Projekt, das bei Mehrkosten von ca. Fr. 1'300 eine Wärmerückgewinnung beinhaltet. Nachdem die Schweiz. Patenschaft für bedrängte Berggemeinden der Genossenschaft einen Beitrag von Fr. 30'000 an die Kosten der Lüftung zugesprochen hatte, entschloss sich die Verwaltung, den Einbau der Lüftung in Auftrag zu geben. Die Arbeiten beginnen am Mittwoch, 18. Nov. Stefan Mittner verdankt Lilly Marti die aufwendigen Arbeiten im Zusammenhang mit den Verhandlungen der Patenschaft.

 

 

 

Jahresbericht 1997/98

(Auszug aus dem Protokoll der GV vom 19. Juni 1998)

 

Die Verwaltung hat die laufenden Geschäfte in 16 Sitzungen behandelt. Zu ebenso vielen Sitzungen traf sich die Baukommission.

 

Die von der letzten GV beschlossene Sanierung des Adlers wurde zügig und unter ziemlichem Zeitdruck durchgezogen und auf 1. August 1997 in den wichtigsten Teilen abgeschlossen.

 

Das Eröffnungsfest war trotz schlechtem Wetter ein grosser Erfolg.

 

Der bewilligte Kredit konnte dank tiefen Angeboten der Handwerker, kostenbewussten Entscheiden und namhaften Spenden eingehalten werden, obwohl zusätzliche Investitionen gemacht wurden:

  • Durch Vermittlung von Fritz Speich, Holderboden, konnte ein Steamer günstig erworben werden.
  • Zwei (Stamm-)tische wurden durch anonyme Spender/in zur Verfügung gestellt.
  • Die Buffetanlage wurde von der Brauerei der Genossenschaft abgetreten.
  • Am Gebäude mussten Wetterschenkel und ein Balkongeländer angebracht werden.
  • Die Wirtewohnung wurde sanft renoviert

Der Betrieb des Restaurants lässt sich sehr gut an.

 

Als Begleit- und Beratungsteam für die Wirtin hat die Verwaltung eine Betriebskommission eingesetztz. Sie besteht aus M.L. Rieser, R. Oeschger, M. Baumgartner und S. Mittner.

 

Von der OBT St. Gallen erhält die Genossenschaft während der nächsten 6 Jahre einen namhaften Beitrag an die Zinskosten, von der Patenschaft für bedrängte Berggemeinden liegt noch ein Bericht vor.

 

Der Vertrag mit dem Verein Turm betr. Entflechtung der Besitzverhältnisse an den Gebäuden konnte kürzlich abgeschlossen werden.

 

 

 

Eröffnungsfest am 1. August 1997

Schreiben an die Bevölkerung

 

 

Am 1. August kann das Restaurant Adler wieder eröffnet werden. Für das Eröffnungsfest, an dem Sie herzlich willkommen sind, ist folgendes Programm vorgesehen:

 

14.00:                Velorennen für Gross und Klein

                           Ballonwettbewerb

 

19.00:                Eröffnungsapéro für alle Mitglieder der Genossenschaft, Ansprachen

 

ab 20.00:          Nachtessen im Restaurant Adler (auf eigene Kosten)

                           Musikalische Unterhaltung bei  und im Restaurant

 

22.15;                  Feuerwerk auf dem Schulhausplatz.

 

Start und Ziel des Velorennens befinden sich auf dem Dörfliplatz. Die "Rennroute" führt vom Dörfliplatz über das Gerbergut - Schuttloch - Rüfeli wieder zum Dörfliplatz. 

 

 

Jahresbericht 1996

(Auszug aus dem Protokoll der GV vom 28. Februar 1997)

 

Die Verwaltung hat sich in sechs Sitzungen mit folgenden Themen befasst:

 

Kaufpreis:

Die GV vom Juni hat einem maximalen Kaufpreis von Fr. 380'000 zugestimmt. Nach längeren Verhandlungen hat sich Herr Marugg von der AMARFORST AG im Laufe des Monats Oktober mit diesem Kaufpreis einverstanden erklärt. 

 

Anteilscheinkapital:

Nach dem Kaufentscheid der GV vom Juni hat sich die Verwaltung entschlossen, das Anteilscheinkapital einzufordern und entsprechende Zertifikate abzugeben.

 

Projektierung Sanierung Adler

Die Verwaltung hat verschiedene Varianten, z.B. auch den Abbruch des bestehenden Gebäudes "Adler" geprüft und wieder verworfen.

Eine Baukommission, bestehend aus Jacques Hauser, Architekt, Stefan Mittner, Franz Hartl, Dieter Anliker und Martin Bruhin hat verschiedene Sanierungsvarianten studiert und eine optimale Lösung erarbeitet.

 

Wirtesuche

Persönlich Kontakte von Franz Hartl und Inserate in der Presse haben bis jetzt noch keinen Erfolg gezeigt. Die Wirtesuche wird intensiv fortgesetzt.

 

Verhandlungen mit den Eigentümern des "Turm"

Die Eigentümer des "Turm" sind bereit, das bisher gemeinsame Treppenhaus zu übernehmen. Sie treten dafür das ihnen gehörende Gädeli nördlich des Adlers ab und beteiligen sich zur Hälfte an den Kosten für die zu erstellende Brandmauer zwischen Spörndlihaus und dem "Turm".

 

 

Gründungsversammlung der Genossenschaft Dorfrestaurant Sool

Freitag, 23. Juni 1995 im Schulhaus Sool 

 

PROTOKOLL

 

Gründungsversammlung der Genossenschaft ,,Dorfrestaurant Sool'' 

Freitag, den 23. Juni 1995 im Schulhaus Sool 

 

Tagespräsident:

Fridolin Baumgartner 

(Gemeindepräsident)

 

 Protokoll:

Lilli Marti-Kamm 

(Gemeindeverwalterin)

 

 

Traktanden:

 

 1.                               Begrüssung 

2.                                Wahl eines Tagespräsidenten/einer Tagespräsidentin 

3.                                Grundsatzentscheid über das weitere Vorgehen

4.                               Genehmigung der Statuten

5.                                Wahlen:

                                   a)     eines Präsidenten oder einer Präsidentin

                                   b)     von 4-6 Verwaltungsmitgliedem

                                   c)     einer Kontrollstelle

 6.                                Allfälliges und Umfrage 

 

 

 

Traktandum 1: Begrüssung 

Im Namen der Kommission ,,Dorfrestaurant Sool'' begrüsst L. Marti die Anwesenden.

  

 

Traktandum 2: Wahl eines Tagespräsidenten/in 

Als Tagespräsident wird Fridolin Baumgartner vorgeschlagen und einstimmig gewählt. 

L. Marti wird als Protkollführerin gewählt. 

 

Der Präsident setzt die Begrüssung fort und erklärt das Stimmrecht an dieser Versamm1ung: Jede Person ist stimmberechtigt, die vor Beginn der Versammlung eine Beitrittserklärung unterzeichnet hat.Jedes Mitglied hat eine Stimme. Mitglieder können sich durch ein anderes Mitglied oder durch einen handlungsfahigen Familienangehörigen vertreten lassen. 

 

Es werden 2 Stimmenzähler bestimmt: Silvia Marti und Jost Dürst-Feller

  

Die Stimmmen werden ausgezählt:    Silvia Marti:  24, Jost Dürst: 28 

Total Stimmen              52

  

Der Präsident schlägt eine Änderung der Traktandenliste vor:

Traktandum 5: Grundsatzentscheid über das weitere Vorgehen soll als Traktandum 3 behandelt werden.

Dagegen werden keine Einwände vorgebracht.

 

 

Traktandum 3: Grundsatzentscheid über das weitere Vorgehen 

F. Baumgartner erklärt, dass zuerst die "Marschrichtung'' bestimmt werden muss.

 

1. Antrag der Kommission: Der  Gründung heute zustimmen.

Begründung: Die Genossenschaft muss im entscheidenden Moment handlungsfähig sein. Der Vorschlag wird zur Diskussion gestellt.

 

 

Frau Adelheid Baumgartner möchte wissen, ob es sich um eine Genossenschaft ,,Dorfrestaurant Sool'' oder ,,Rest. Adler'' handelt.

Der Präsident erklärt, dass dies noch offen ist. Wenn zum Beispiel der ,,Adler'' weiterverkauft wird und es entstehen Wohnungen, müsste man nach anderen Möglichkeiten suchen.

 

Dem Antrag über die Gründung der Genossenschaft wird einstimmig zugestimmt.

 

 

2. Antrag der Kommission: Vorläufig keine Aktivitäten.

Begründung: Verschiedene Varianten ,,Adler'' sind durch die Kommission ausgearbeitet worden und könnten jederzeit abgerufen werden.

Der Vorschlag wird zur Diskussion gestellt.

 

Dem Antrag ,,vorläufig keine Aktivitäten'' wird einstimmig zugestimmt.

    

 

Trakandum 4: Genehmigung der Statuten

  

Die Statuten wurden von der Kommission erarbeitet  und von einem Rechtsanwalt durchgese­hen. Der Präsident geht die Statuten abschnittsweise durch.

 

Folgende Artikel geben zu reden:

 

Art. 2 Zweck

Thomas Marti möchte wissen, was bedeutet der Ausdruck ,,Dorfrestaurant'' und was wird mit diesem Wort verbunden. z.B. warme Küche, Alkoholausschank etc..

F. Baumgartner erklärt, dass es für ihn ein ,,Treffpunkt im Dorf" bedeutet.

 

Art. 5 Erwerb

Frau Adelheid Baumgartner möchte den letzten Satz in diesem Artikel näher erklärt haben: Die Verwaltung kann die Aufnahme an Bedingungen knüpfen oder ohne Angaben von Gründen ablehnen.

 

Der Präsident erklärt, dass es sich um den Schutz der Genossenschaft vor nicht genehmen Mitgliedern ist, verweist aber auf Art. 9 Rekursmöglichkeiten von nicht aufgenommenen Personen direkt an die Generalversammlung. 

 

Art. 8 Ausschliessung

Druckfehler in (Ausnahme s. Art 12), dort muss es heissen: (Ausnahme s. Art. 13).

 

Art. 21 Verwaltung

Fridolin Baumgartner stellt einen Abänderungsantrag: Zusätzlich zum bestehenden Artikel muss es heissen:

Ein Mitglied der Verwaltung muss dem Gemeinderat angehören.

  

Dem Antrag wird mit 51 zu 1 zugestimmt.

 

Art. 21 Verwaltung

Die Verwaltung besteht aus 5 - 9 Mitgliedern. Sie wird von der Generalversammung auf die Dauer von vier Jahren gewählt und ist immer wieder wählbar. 

Fridolin Marti jun. stellt einen Abänderungsantrag:

Sie wird von der Generalversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt und ist immuer wieder wählbar.

Begründung: Die Versammlung sollte jedes Jahr die Möglicheit haben, die Leistung der Vor­standsmitglieder zu beurteilen.

 

Abstimmung:                           Dauer von vier Jahren oder Dauer von einem Jahr?

51 Stimmen : 1 Stimme

Die Versammlung stimmt der Fassung mit der Dauer von vier Jahren zu.

 

Schlussabstimmung: Die Statuten werden einstimmig angenommen. 

 

 

Traktandum 5: Wahlen

 

a)    Wahl des Präsidenten 

Der Präsident schlägt Stefan Mittner vor. Es werden keine weiteren Vorschläge gemacht.

 

Stefan Mittner wird einstimmig zum Präsidenten gewählt. 

 

b)     Wahl von 4 - 6 Verwaltungsmitgliedern 

Vorschlag der Kommission: Verwaltung mit 7 Mitgliedern. 

 

Zuerst wird das Mitglied aus dem Gemeinderat gewählt. L. Marti schlägt Fridolin Bau1ngartner vor.

Fridolin Baumgartner wird einstimmig gewählt. 

 

Die Kommission schlägt folgende Personen zu Wahl vor: 

-    Franz Hartl

-    Kurt Heller

-    Adrian Hug

-     Sophie Hubault

-    Lilli Marti

  

Weitere Vorschläge durch die Versammlung können gemacht werden.

Es werden vorgeschlagen:

 

-    Dieter Anliker

-    Peter Frischknecht   lehnt ab

-    Thomas Marti             lehnt ab

-    Urs Meyer                    lehnt ab

  

Der Präsident erklärt, dass nur Personen, welche mindestens einen Anteilschein unterzeichnet haben, in die Verwaltung gewählt werden können. Es werden keine weiteren Personen vorgeschlagen. 

 

Die Abstimmung erfolgt einzel. Wer die kleinste Stimmenzahl macht, fallt aus der Wahl. Es wird nach Alphabet abgestimmt.

 

- Dieter Anliker                 27

- Franz Hartl                      39

- Kurt Heller                      44

- Sophie Hubault             24

- Adrian Hug                       30

- Lilli Marti                         50

 

 

Sophie Hubault scheidet mit der kleinsten Stimmenzahl aus. 

Gewählt sind: Dieter Anliker, Franz Hartl, Kurt Heller, Adrian Hug, Lilli Marti

  

c) Wahl der Revisorenstelle 

Vorschlag der Komission: Peter Frischknecht Marianne Marti-Hefti 

Peter Frischknecht und Marianne Marti werden einstimmig als Revisoren gewählt.

  

 

Traktandum 6: Allfälliges

 Die Kommission hat ihre Arbeit abgeschlossen. Der Präsident dankt für den grossen Einsatz und die seriös ausgeführten Vorarbeiten. Auch wenn die Arbeit der Kommission nicht nur mit Freude aufgenommen worden ist, wird sie von der Versammlung mit Applaus verdankt.

 

 

In der Kommission tätig waren:                     

Sophie Hubault                                                                                                                                                                                         - -

Fridolin Baumgartner

Martin Bruhin

AdrianHug

Hansjörg Jenny

Stefan Mittner

Lilli Marti

  

 

Der Präsident schliesst die Versammlung.

 

 

 

Protokoll: Lilly Marti-Kamm

 

 

 

 

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